Verfahren · Selektivlöten

Selektivlötanlagen: gezielte THT-Lötstellen

Selektivlöten bringt Flussmittel, Wärme und Lot gezielt an definierte THT-Verbindungen. Das ist besonders interessant, wenn nur bestimmte Bereiche einer bestückten Leiterplatte gelötet werden sollen.

So funktioniert Selektivlöten.

Ein Drop-Jet-Fluxer trägt Flussmittel lokal auf. Danach bereitet die Vorheizung die Baugruppe thermisch vor; die lokale Lötwelle benetzt die ausgewählten Verbindungen. Bei den Ultra-Anlagen steuern elektromagnetische Pumpen die Lötwelle. Die kompakte Star-1 nutzt eine mechanische Pumpe.

Typische Anwendung

Die Baugruppe kann dicht bestückt sein oder thermisch unterschiedliche Lötstellen haben. Der Prozess wird anhand realer Leiterplatten, Bauteilgrenzen und eines qualifizierten Lötversuchs eingestellt.

Worauf es bei der Auswahl ankommt.

Leiterplattenformat zuerst

Prüfen Sie Länge und Breite einschließlich Träger, Bauteilüberstand und Transport. Die Formatgrenzen stehen auf jeder Modellseite.

Offline oder Inline

Offline-Anlagen eignen sich für eine eigenständige Lötzelle. Inline-Anlagen binden den Prozess in den Materialfluss der Linie ein.

Anzahl der Löttiegel

Ein, zwei oder vier Löttiegel erlauben unterschiedliche Prozesskonzepte. Mehr Löttiegel allein sagt noch nichts über den erreichbaren Takt aus.

Thermisches Profil

Kupferflächen, Leiterplattendicke und Bauteilgrenzen bestimmen den Bedarf an Vorheizung und die Prüfung am Muster.

Passende Anlagen.

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Ultra-i2 – Offline-Selektivlötanlage

Ultra-i2

Die Ultra-i2 verbindet zwei Fluxer und zwei elektromagnetische Löttiegel in einer Offline-Anlage. Für THT-Baugruppen und flexible Fertigungsaufgaben.

460 × 510 mm LeiterplattenformatOffline
Ultra-i4/41 – Inline-Selektivlötanlage

Ultra-i4/41

Die Ultra-i4/41 ist für das selektive Löten in der Linie ausgelegt. Vier elektromagnetische Pumpen und softwaregesteuerte Achsen unterstützen die Serienfertigung.

600 × 600 mm LeiterplattenformatInline
Star-1 – Tisch-Selektivlötanlage

Star-1

Tischanlage mit Drop-Jet-Fluxer, mechanischer Pumpe und automatischer Wellenhöhenkalibrierung.

350 × 300 mm LeiterplattenformatOffline
Ultra-i1 – Offline-Selektivlötanlage

Ultra-i1

Anlage mit Drop-Jet-Fluxer, elektromagnetischer Pumpe und Kamera für Fiducials und Board-Scan.

460 × 510 mm LeiterplattenformatOffline
Ultra-i2/2 – Inline-Selektivlötanlage

Ultra-i2/2

Inline-Anlage mit zwei Drop-Jet-Fluxern und zwei elektromagnetischen Pumpen.

600 × 600 mm LeiterplattenformatInline
Ultra-i2/41 – Inline-Selektivlötanlage

Ultra-i2/41

Inline-Anlage mit einem Drop-Jet-Fluxer, zwei elektromagnetischen Pumpen und Servoachsen.

600 × 600 mm LeiterplattenformatInline
Ultra-i2/52 – Inline-Selektivlötanlage

Ultra-i2/52

Inline-Anlage mit Drop-Jet-Fluxer und zwei elektromagnetischen Pumpen.

600 × 600 mm LeiterplattenformatInline
Ultra-i4/52 – Inline-Selektivlötanlage

Ultra-i4/52

Inline-Anlage mit vier elektromagnetischen Pumpen für Einzel-, Zwei- und Vierfach-Leiterplatten.

600 × 600 mm LeiterplattenformatInline

Häufige Fragen zu Selektivlöten.

Wann ist Selektivlöten sinnvoll?

Wenn definierte THT-Stellen gezielt bearbeitet werden sollen und die gesamte Baugruppe nicht über eine durchgehende Lötwelle geführt werden soll. Die Eignung muss an der konkreten Baugruppe geprüft werden.

Was ist der wichtigste erste Größenwert?

Das maximale Leiterplattenformat einschließlich Produktionsnutzen oder Träger. Danach folgen Bestückungshöhen, Zugang zu Lötstellen und Linienanforderungen.

Welche Daten braucht ein Lötversuch?

Leiterplattenlayout, Bohrbild, Bestückung, Flussmittel und Lot, Qualitätskriterien sowie Musterbaugruppen.

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